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4.Werfttrophy
Korneuburg
So gegen 6.00Uhr machten
wir uns mit Sack und Pack und einem faden Auge, da gar zeitig in der
Früh, auf den Weg nach Korneuburg, um uns zumindest mit unserem Zelt
einen Platz in der ersten Reihe bei der Werfttrophy zu sichern.
Beim Jumping Open hat Mäuschen Claire zugeschlagen, ließ sich immer wieder super vorschicken, bei den 4 letzten Hürden konnte ich ordentlich Vorsprung rausholen und so konnte Claire volle Post hinter mir hersausen (bei der dritten hatte sie mich übrigens schon wieder eingeholt). Super Zeit und auch noch 0 Fehler!! Gundi und Gabi ergaloppierten den 7.Platz! Ja, Gundi war supi gut drauf! Toni und Pauli erreichten Platz 12., eh schon wissen – Zeitteufel. Obwohl ich mich mit Claire 2x fürs Finale qualifiziert hatte, wollte ich es eigentlich spritzen. Gründe: 1.da konnte ich mich eh nur mehr blamieren, 2.meine Birne war eh schon hochrot, 3.ich hatte eh schon nach dem Jumpinglauf geröchelt wie ein angeschossener Hirsch (also NOCH ärger als sonst). 4. ich wollte eigentlich nur mehr die Fussi hochlegen und zusehen (quasi KO). Jedoch Pauli, NETT wie er ist, meinte, ob ich vielleicht wo „angelaufen“ wäre und das es sozusagen meine PFLICHT wäre beim Finale anzutreten und die Ehre der HAZ hochzuhalten (=genau das war ja mein Problem; ich fürchtete, dem nicht gewachsen zu sein). Da ich mich so NETTEN Motivationen nicht verschließen konnte trat ich mit gewaltigem Magenweh an und…Claire machte den 2.Platz. Zwar hat die Kröte die Zone bei der Wand derartig übersegelt, dass sie sie wahrscheinlich nicht mal gesehen hat, aber den Rest machte sie sehr gut. Ich habe bei zwei Passagen zwar wieder wild herumgezuckelt, aber geschafft ist geschafft. Ja, Gabi ist wieder voll stolz auf ihre Pappenheimer. Die Funny Bones haben ein wirklich tolles Turnier über die Bühne gebracht, die ganze Mannschaft hat sich da voll ins Zeug gelegt, die Auswertung war prompt am Schwarzen Brett ausgehängt, sowohl Richter als auch Starter waren international. Schön wäre es, wenn das mit dem Aushängen der Auswertung überall so toll klappen würde wie bei den Funny Bones. Da ich selbst eine Computerniete bin verstehe ich es aber, dass nicht jedermann diese Möglichkeit hat. Übrigens, am Sonntag hat Pauli „Geröstete Leber“ zum Mittagessen angeschleppt. Normalerweise essen wir die nur zu Hause, denn Leber ist was heikles (wir übrigens auch). Und siehe da! Die Leber war weich und voll gut! Pauli wollte schon noch eine Portion ordern, rieß sich aber dann doch zusammen; es hätte halt schon extrem verfressen ausgesehen. Jedenfalls können wir die geröstete Leber als auch die Werfttrophy sehr empfehlen. Für uns steht fest: nächstes Jahr wieder! |