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Agilityseminar mit Sonja Mladek im Ferienhof Kraus
27.Juni – 03.Juli 2010
Wir haben uns schon alle richtig
darauf gefreut, weil es ja doch das erste Mal war, dass fast alle aus
unserer Gruppe hingefahren sind. Der Ferienhof Kraus ist ja sozusagen
schon unser Stammlokal für 1Seminar im Jahr. Seit zwei Jahren sind wir
zu dieser Zeit mittlerweile eine geschlossene Gesellschaft und wir
suchen uns den Seminarleiter immer selber aus. Da hat die Gabi ein
richtig gutes Näschen mit der Familie Kraus gehabt im Jahr 2008.
Dieses Jahr war ja die neue Halle fertig.
Einfach ein Traum! Obwohl es im Freien fürchterlich heiß war, war es in
der Halle angenehm. Die richtige Temperatur zum Trainieren eben.
Obwohl wir bei Sonja Mladek immer wieder auch in Korneuburg an Seminaren
teilnehmen und auch Trainingsstunden nehmen, war es unser aller Wunsch,
dass Sonja 2010 sich mit uns abrackern soll. Wir wollen ja nicht nur
trainieren, sondern auch Spaß haben und die Sonja kennt ihre
Pappenheimer mittlerweile recht gut. Anfangs hatten wir ja Bedenken, ob
sie das alleine schafft, denn immerhin waren 15 Hunde zu trainieren.
Natürlich mit ihren mehr oder weniger sportlichen Herrln bzw. Frauerln.
Aber für Sonja war das ein Klacks. Sie stand täglich ca. 10Stunden und
mehr am Platz (haben Agilitytrainer eigentlich keine Gewerkschaft??) und
war trotzdem immer freundlich und geduldig mit allen von uns. Ja, auch
mit mir!
Mein Wunsch gleich am Anfang des Seminars war es ja, das „Hund in den
Rücken schicken“ zu lernen. Gleich vornweg: Ich habe es in dieser Woche
nicht geschafft. Was aber nicht an Sonja lag, sondern an der
Ungelenkigkeit meines Körpers und meiner ewig langen Reaktionszeit.
Jedoch wird nicht aufgegeben, sondern weiter trainiert.
Kleiner Nebeneffekt meines Trainingswunsches: Alle,
die an mir vorbei gingen sagten „DANKE, Martina“ Das „Danke“
wurde extrem betont und sie hatten ein ziemlich aggressives Glitzern in
den Augen. Was die wohl alle hatten?
Einige von uns hatten den Dreh ziemlich schnell raus. Einige von
uns stellten sich so wie ich an, es wäre aber auch ziemlich peinlich
gewesen, wenn ich die einzige „Niete“ gewesen wäre(ggg).
Tja, und da es einige nicht geschafft haben, das Soll zu erfüllen, kommt
Sonja nächstes Jahr wieder, um uns den “Rest“ zu geben. Auch auf Wunsch
von uns allen.
Ich hoffe aber doch, dass ich es bis nächstes Jahr geschafft habe,
zumindest ein bissl was von diesem Führstil eingeübt zu haben.
Es war wieder eine richtig klasse Woche. Claire hat endlich einen
„Spieli aus dem Wasser Retter“ gefunden. Jay musste für unser
Großmäulchen 2x das Spieli von den Fischen erkämpfen. Claire schwimmt
nicht, sie kann es gar nicht leiden, den Boden unter den Füßen zu
verlieren, sie behält gerne die Kontrolle. Ja, und jetzt hat sie einen
„Spieliretterprinz“. Leider haben wir ihn nicht immer dabei, denn Donga
findet es unter ihrer Würde Claires Spielzeug nur ansatzweise zu
berühren. Donga fällt in die Kategorie „Snob“. Auch Dongi war in ihrem
Element. Endlich wieder im Fischteich schwimmen und herumblödeln! Aber
die Jahre klopfen leider kräftig an Dongis Tür und es geht vieles nicht
mehr so, wie sie es gerne hätte. Die Toni hatte auch voll Spaß, auch
wenn sie doch manchmal etwas schwächelte.
An einem freien Nachmittag haben wir einen kurzen Ausflug gemacht. Der
hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, mit der ganzen
Gruppe nächstes Jahr 1Woche anzuhängen, um die Gegend zu erkunden.
Ich muss gestehen, dass am Morgen des zweiten Tages mein Körper bereits
laut um Hilfe schrie und kurz der Gedanke durch mein Hirn schoss: Sag
Pauli, er soll unten sagen, dass ich Fieber habe. Aber das wäre Kneifen
gewesen und gekniffen wird erst dann, wenn man am Zahnfleisch daher
kommt. Jawohl, auch wenn man es unserer Gruppe nicht ansieht, die ganze
Gruppe besteht aus Stehern (oder so).
Auf alle Fälle sind die Zimmer von uns allen schon für 2011 gebucht.
Eines haben wir der Sonja übrig gelassen. Und man glaubt es kaum, es
gibt sogar eine Warteliste, weil einige mit unserer Gruppe mitfahren
möchten. Ich glaube, das kommt daher, weil bei uns der Spaß im
Vordergrund steht, auch wenn wir am Zahnfleisch daher kriechen, für ein
Lachen sind wir und unsere Superwauzis immer zu haben. Zu so einem Rudel
gehört aber auch der dementsprechende Rudelführer und das macht die Gabi
wirklich meisterhaft. Jetzt wird es auch schon in ihren Kursen eng, weil
es sich herumspricht. Wir haben durch Gabi aber auch wirklich nette
Leute kennengelernt und auch gute Freunde gewonnen.
Also, nächstes
Jahr, selbe Zeit, selber Seminarleiter! Wir freuen uns schon alle riesig
darauf! Wir hoffen, die Sonja auch?!
Anhang von Pauli: unsere 12-Jährige
Donga hat Spass
und Roland hatte zwei seiner
Baby's
mit.
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